Manche Gipfel wirken, als hätten sie sich die Mühle selbst verdient – die Schönfeldspitze ist so einer. Mit 2.653 Metern thront sie als zweithöchster Berg im Steinernen Meer über den Salzburger Alpen und lockt erfahrene Bergsteiger mit anspruchsvollen Routen und einem Gipfelkreuz, das Rundumblicke belohnt, die man sich erarbeiten muss.

Höhe: 2.653 m ·
Gebirge: Berchtesgadener Alpen / Steinernes Meer ·
Rang: Zweithöchster Gipfel im Steinernen Meer (nach dem Selbhorn) ·
Bundesland: Salzburg (Österreich) ·
Schwierigkeit: Schwierig (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich) ·
Beste Jahreszeit: Juli bis September

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genaue Gehzeit variiert je nach Kondition und Wetter (Bergtour-Online – Tourenportal)
  • Aktuelle Wegbedingungen unbekannt – Schneelage im Frühjahr ungewiss
  • Individuelle Bewertung der Schwierigkeit subjektiv
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Besteigung erfordert gute Planung und Ausrüstung (Bergtour-Online – Tourenportal)
  • Saisonale Einschränkungen: Juli bis September empfohlen (Bergtour-Online – Tourenportal)
  • Wetterbericht vor Tour prüfen – Alpinwetter entscheidend

Sieben Kernfakten zur Schönfeldspitze – von der Höhe über den Schwierigkeitsgrad bis zu den Stützpunkten – zeigen auf einen Blick, was diesen Gipfel auszeichnet.

Merkmal Wert
Höhe 2.653 m ü. A.
Gebirge Berchtesgadener Alpen / Steinernes Meer
Rang Zweithöchster Gipfel im Steinernen Meer
Bundesland Salzburg, Österreich
Schwierigkeitsgrad Schwierig (T4 / UIAA I)
Wichtigste Stützpunkte Riemannhaus (ca. 2.170 m), Maria Alm (ca. 800 m)
Beste Jahreszeit Juli bis September

Wie lange braucht man auf die Schönfeldspitze?

Die Antwort hängt vom Startpunkt ab – und von der eigenen Kondition. Wer in Maria Alm startet, sollte mit einer Gesamtzeit von 4 bis 5 Stunden rechnen, wie Bergtour-Online (Tourenportal) berichtet. Der Aufstieg vom Parkplatz Sandten über das Riemannhaus wird auf etwa 5:30 Stunden veranschlagt, die gesamte Umrundung mit Auf- und Abstieg auf rund elf Stunden.

Wie lange geht man vom Riemannhaus zur Schönfeldspitze?

  • Vom Riemannhaus (ca. 2.170 m) sind es etwa 1,5 bis 2 Stunden Aufstieg zum Gipfel (Outdooractive – Outdoor-Plattform).
  • Der Abstieg dauert ähnlich lang, sodass die reine Gehzeit zwischen 7 und 9 Stunden liegt (Bergtour-Online – Tourenportal).
  • Für den Schönfeldspitzensteig gibt Bergsteigen.com (Kletterportal) eine Kletterzeit von 1:00 Stunde und eine Gesamtzeit von 8:00 Stunden an.

Die Implikation: Wer früh aufbricht und zügig unterwegs ist, kann die Tour an einem Tag bewältigen. Aber elf Stunden Gehzeit erfordern eine solide Grundkondition.

Welcher ist der leichteste Weg auf die Schönfeldspitze?

Nicht jeder Anstieg zur Schönfeldspitze ist gleich – einige Routen verlangen weniger, andere deutlich mehr. Der leichteste Zugang führt über den Normalweg durch die Westflanke, der als gut markiert gilt (Wikipedia – Enzyklopädie).

Gibt es einen einfachen Anstieg?

  • Der leichteste Weg kommt aus Richtung Süden von Maria Alm (Outdooractive – Outdoor-Plattform).
  • Alternativ führt der Aufstieg vom Riemannhaus über die Südostflanke – laut Outdooractive (Outdoor-Plattform) etwa eineinhalb Stunden.
  • Der Schönfeldspitzensteig ist schwieriger und erfordert Kletterpassagen (Bergsteigen.com – Kletterportal).

Der Haken: Der Normalweg klingt einfach, ist aber nur der Start – die letzten Meter zum Gipfel erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, auch wenn die Route technisch moderat bleibt.

Wie schwer ist die Schönfeldspitze?

Die Antwort kommt nicht von ungefähr: Der Aufstieg erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, wie Bergtour-Online (Tourenportal) betont. Die Schwierigkeit wird als schwierig (T4 oder III) eingestuft.

Ist der Schönfeldspitzensteig schwierig?

  • Es gibt ausgesetzte Kletterpassagen im UIAA-Grad I (Wikipedia – Enzyklopädie).
  • Via-ferrata.de (Klettersteigportal) beschreibt die Route als überwiegend ungesichertes Klettergelände im I. Schwierigkeitsgrad mit wenigen Drahtseilpassagen.
  • Bergsteigen.com (Kletterportal) stuft den Steig mit B/C und 1+ ein.
  • Ungeübte sollten die Tour nicht unternehmen (Bergtour-Online – Tourenportal).
Das Paradoxon

Der Schönfeldspitzensteig heißt „Klettersteig”, verlangt aber kaum Drahtseilsicherung – erfahrene Bergsteiger sehen darin eine Herausforderung, Anfänger eine unerwartete Gefahr.

Was das bedeutet: Die Schönfeldspitze ist kein Gipfel für Spontanentscheidungen. Wer die Tour unterschätzt, riskiert ernste Probleme in exponiertem Gelände.

Wo befindet sich das Gipfelkreuz der Schönfeldspitze?

Das Gipfelkreuz krönt den höchsten Punkt auf 2.653 Metern – wer es erreicht, steht auf dem zweithöchsten Gipfel des Steinernen Meeres. Es ist über den Schönfeldspitzensteig und andere Routen erreichbar (Bergtour-Online – Tourenportal).

Wie ist das Gipfelkreuz zugänglich?

  • Vom Gipfel hat man Rundumsicht auf das Steinernes Meer (SalzburgerLand.com – Tourismusseite).
  • Der Standort ist exponiert und nur zu Fuß erreichbar.
  • Eine besteigbare Aussichtsplattform existiert nicht – das Gipfelkreuz selbst ist der Höhepunkt.
Der Moment

Wer das Gipfelkreuz erreicht, hat mehr als nur Höhenmeter hinter sich – die Aussicht auf das Karstplateau des Steinernen Meeres ist der Lohn für eine der anspruchsvolleren Touren der Berchtesgadener Alpen.

Der Trade-off: Die Aussicht ist grandios, aber der Rückweg über die exponierten Passagen erfordert dieselbe Konzentration wie der Aufstieg – Abstürze passieren oft auf dem Weg nach unten.

Wie hoch ist die Schönfeldspitze?

Die Schönfeldspitze misst exakt 2.653 Meter – einen Meter mehr als der dritthöchste Gipfel, aber zwei Meter weniger als der höchste im Steinernen Meer. Die genaue Höhe wird durch Bergtour-Online (Tourenportal) bestätigt.

Welcher ist der zweithöchste Berg im Steinernen Meer?

  • Die Schönfeldspitze ist nach dem Selbhorn (2.655 m) der zweithöchste Berg (Bergtour-Online – Tourenportal).
  • Das Selbhorn ist nur zwei Meter höher – ein Unterschied, der auf dem Gipfel kaum spürbar ist.
  • Beide Gipfel liegen in den Berchtesgadener Alpen, Bundesland Salzburg (Wikipedia – Enzyklopädie).

Das Muster: Zwei Meter trennen den zweithöchsten vom höchsten Punkt – ein marginaler Unterschied, der die Beliebtheit der Schönfeldspitze aber nicht schmälert.

Schwierigkeit und Sicherheit: Was man vor dem Aufstieg wissen muss

Die Tour gilt als schwer mit rund 1.800 Höhenmetern im Auf- und Abstieg (Bergtour-Online – Tourenportal). Der Zustieg zum Riemannhaus über den Ramseidersteig erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (Bergtour-Online – Tourenportal).

Welche Ausrüstung wird benötigt?

  • Wanderschuhe mit gutem Profil – Steinplatten und Geröll erfordern Grip
  • Klettersteigset für den Schönfeldspitzensteig (Bergsteigen.com – Kletterportal)
  • Helm empfohlen, besonders bei Feuchtigkeit
  • Wettercheck vor Tour: Alpinwetter entscheidend

Die Konsequenz: Ohne entsprechende Ausrüstung und Erfahrung ist die Tour nicht zu empfehlen – die exponierten Passagen und ungesicherten Kletterstellen erfordern volle Konzentration.

Vorteile

  • Grandiose Rundumsicht auf das Steinernes Meer
  • Gut markierte Wege und etablierte Stützpunkte (Riemannhaus)
  • Belohnung für erfahrene Bergsteiger

Nachteile

  • Hohe Anforderungen an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
  • Exponiertes, ungesichertes Klettergelände
  • Nicht für Anfänger oder Spontanentscheidungen geeignet

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Die folgenden Informationen sind durch mehrere Quellen abgesichert:

  • Höhe 2.653 m (Bergtour-Online – Tourenportal)
  • Zweithöchster Berg im Steinernen Meer (Bergtour-Online – Tourenportal)
  • Lage in den Berchtesgadener Alpen (Wikipedia – Enzyklopädie)

Was hingegen unklar bleibt:

  • Genaue Dauer je nach Kondition und Wetter
  • Aktuelle Wegbedingungen – Schnee im Frühjahr ungewiss
  • Individuelle Bewertung der Schwierigkeit subjektiv

Die Unsicherheiten unterstreichen die Notwendigkeit einer aktuellen Tourenplanung.

Stimmen aus der Praxis

„Ein schwieriger Anstieg, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit abverlangt.”

Bergtour-Online (Tourenportal)

„Frühmorgens von Maria Alm starten, dann in 4 bis 5 Stunden auf dem Gipfel.”

SalzburgerLand.com (Tourismusseite)

Fazit: Für wen lohnt sich die Schönfeldspitze?

Die Schönfeldspitze ist kein Gipfel für Experimente – sie belohnt vorbereitete, erfahrene Bergsteiger mit einer der schönsten Aussichten auf das Steinernes Meer. Wer die Tour ohne die richtige Ausrüstung oder Kondition angeht, riskiert mehr als nur Enttäuschung. Für erfahrene Bergsteiger aus dem deutschsprachigen Alpenraum ist die Entscheidung klar: eine der lohnendsten Herausforderungen der Berchtesgadener Alpen – oder der Punkt, an dem man seine Grenzen kennenlernt.

Verwandte Beiträge: Schönfeldspitze – Bergtour-Online · Schönfeldspitze – Wikipedia

Häufig gestellte Fragen

Gibt es Hütten auf dem Weg zur Schönfeldspitze?

Ja, das Riemannhaus auf ca. 2.170 m ist die wichtigste Stütze – es liegt auf der Ramseider Scharte und dient als Ausgangspunkt für den Gipfelanstieg (Via-ferrata.de – Klettersteigportal).

Kann man die Schönfeldspitze im Winter besteigen?

Im Winter ist die Tour erheblich schwieriger und erfordert Lawinenkenntnisse, Steigeisen und Pickel. Empfohlen wird die Begehung nur von Juli bis September (Bergtour-Online – Tourenportal).

Welche Ausrüstung wird für die Schönfeldspitze benötigt?

Wanderschuhe, Klettersteigset, Helm, wetterfeste Kleidung und ausreichend Verpflegung – die Tour dauert insgesamt 7 bis 11 Stunden (Bergsteigen.com – Kletterportal).

Ist die Schönfeldspitze für Anfänger geeignet?

Nein, die Tour erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ungeübte sollten eine einfachere Tour im Steinernen Meer wählen (Bergtour-Online – Tourenportal).

Wie ist die Aussicht vom Gipfel der Schönfeldspitze?

Die Rundumsicht erstreckt sich über das gesamte Steinernes Meer bis zu den Hohen Tauern – bei klarem Wetter ein unvergesslicher Anblick (SalzburgerLand.com – Tourismusseite).

Gibt es Parkmöglichkeiten am Ausgangspunkt?

Ja, am Parkplatz Sandten bei Maria Alm gibt es Parkplätze – der Startpunkt ist gut ausgeschildert (Bergtour-Online – Tourenportal).

Wie lange ist die Schönfeldspitze schon ein beliebtes Ziel?

Die touristische Erschließung reicht mindestens bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück – das Riemannhaus wurde 1928 erbaut und ist seitdem ein wichtiger Stützpunkt.